Montane feiert 25-jähriges Jubiläum

von | 24. August 2018 | Ausrüstungs-News, Shells

1993 gründete der die britische Bergsteiger Chris Roff die Marke Montane. Was unweit von Newcastle- upon-Thyne als Garagenfirma begann ist 25 Jahre später ein Unternehmen mit Vertrieb in alle Welt.

Der Gründer, der Brite Chris Roff, hatte schon vor 1993 begonnen, aus alten Zelten Jacken und Anoraks zu schneidern und sie an seine Freunde zu verkaufen. 1993 startete er damit seine kleine Firma Montane. 1996 rettete der heutige Geschäftsführer Jake Doxat mit 16 Bekannten als Geldgebern das Unternehmen vor dem Aus. Von da an ging es bergauf. Der Firmensitz, zunächst eine 80 Quadratmeter große Garage, konnte bald nach Ashington unweit von Newcastle verlegt werden. Aus sieben Mitarbeiter wurden 40, die sich um Produktentwicklung, Design, Marketing, Verkauf und Vertrieb kümmern. Aus einem regionalen Textilbetrieb wurde ein angesagter Hersteller für leichte und hochfunktionelle Bekleidung für Bergsteiger, Kletterer, Läufer und Wanderer. Montane verkauft mittlerweile in rund 35 Länder.

In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen erfolgreich eine umfangreiche Rucksackreihe auf den Markt gebracht und fasst auch in dem Bereich Accessoires wie Handschuhe und Kopfbedeckungen immer weiter Fuß auf dem deutschen Markt. Die Positionierung der Marke liegt dabei klar auf technischer, sehr leichter und robuster Ausrüstung. Dafür arbeitet Montane mit Herstellern von hochqualitativen Stoffen wie Pertex, Primaloft, Polartec und GoreTex zusammen.

„Insgesamt verzeichnet Montane seit der Gründung ein jährliches Umsatzwachstum von rund 15 Prozent“, sagte Jake Doxat anlässlich der Jubiläumsfeier auf der OutDoor Messe in Friedrichshafen. „Wir stehen gut da, trotz der Steine, die uns die Wirtschaft mit ihren Schwankungen in den vergangenen Jahren in den Weg gelegt hat“, ist sich der Chef sicher, dass der erfolgreiche Weg von Montane weitergehen wird.

Britischer Unternehmergeist

Vielleicht gibt es ein ungeschriebenes Gesetz bei der Gründung von Outdoorfirmen: Die Entstehung ist meist ungewöhnlich, bisweilen sogar fast zufällig. Die Geschichte der britischen Firma Montane passt in dieses Raster. Die Gründer lernten sich bei einer Expedition im damals noch unkartierten Gebiet des Rio Pangal in Chile kennen. Einer von beiden, Chris Roff, schneiderte damals schon Jacken aus alten Zelten, die er an Freunde verkaufte. Zurück in England gründet er die Firma Montane. Das war 1993. Zu dieser Zeit war sein späterer Geschäftspartner Jake Doxat, der in Cambridge Wirtschaft studiert hatte, noch Markenmanager in einer Wiskey-Destillerie. 1996 ging Montane pleite und Jake Doxat stieg mit 16 weiteren Freunden als Anteilseigner ein. Doxat ist nach wie vor Geschäftsführer. Die 16 Freunde sind nach wie vor Anteilseigner. Nur Chris Roff verließ im Jahr 2000 das Unternehmen, das sich mittlerweile auf hochfunktionelle Outdoorbekleidung für Bergsteiger, Kletterer, Ultra-Läufer und Weitwanderer spezialisiert hatte. Er wanderte samt Familie nach Neuseeland aus.

Der Start in einer kleinen Garage war mehr als holprig. Als Firmensitz diente eine 80 Quadratmeter große Garage. Es war eng und wenig komfortabel. Jeden Penny investierte Doxat in seine Firma. Eines der ersten Produkte war der Featherlite Smock. Ein hauchdünner Windbreaker, der als limitierte Auflage im Jubiläumsjahr 2018 wieder aufgelegt wird. Ebenso bekannt – vor allem in Expeditionskreisen – ist der Extreme Smock, der als einlagiger Isolationsanorak so manche Nord- und Südpolexpedition begleitet und warm gehalten hat.

Mittlerweile ist der Firmensitz nach Ashington unweit von Newcastle umgezogen. 40 Angestellte kümmern sich um Produktentwicklung, Design, Marketing, Verkauf und Vertrieb, der in rund 35 Länder weltweit erfolgt. Neben dem Heimatmarkt geht es vor allem in den USA, Deutschland, Japan und Österreich bei den Absätzen bergauf.

Outdoor-begeisterte Mitarbeiter

Von Anfang an hatte Doxat die Vision, möglichst leichte und zugleich extrem robuste Produkte zu entwickeln. Diese Philosophie verfolgen er und sein Team nach wie vor. „Mit unseren Produkten soll es möglich sein, länger unterwegs zu sein und weiter und höher hinaus zu kommen“, beschreibt Doxat die Maxime. An der Northumbria University Newcastle können die Entwickler Labortests machen. Viele Mitarbeiter sind aber genauso Outdoor-begeistert wie ihr Chef und testen die Prototypen lieber in den Bergen rund um Newcastle. Hier kommt ihnen das britische Klima entgegen. „England ist schließlich eine riesige Wind- und Regenkammer“, meint er lachend. Doxat freut sich darüber, in seinem Team Kletterer, Ultra-Läufer und Weitwanderer zu haben, deren Leidenschaft gut zur Marke passt.

Neben der leichten und hoch atmungsaktiven Bekleidung sind Ultra-Events ein Markenzeichen. So ist Montane Hauptsponsor des legendären Lakeland 100, einem äußerst harten Ultramarathon im Lake District, bei dem die Teilnehmer 180 Kilometer und rund 6.600 Höhenmeter bewältigen müssen. Weitere hochkarätige Wettbewerbe sind der bis zu 680 Kilometer lange Yukon Arctic Ultra im Februar Yukon, der 330 Kilometer lange Tor des Géants im Oktober in den italienischen Alpen rund um Courmayeur und das Spine Race, dass auf dem über 450 Kilometer langen Pennine Wanderweg im Januar stattfindet.

Bekannte Markenbotschafter sind der exzentrische britische Kletterer Andy Kirkpatrick und der Spitzenbergsteiger Tom Ballard. Eine enge Partnerschaft besteht auch mit dem British Mountaineering Council (BMC).

Photocredit: (c) Montane

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